Simulationssoftware für Kaltwasser

KEMPER Simulationssoftware für Kaltwasser (TWK)

 

 

KEMPER und Geberit haben zusammen mit dem Softwarehaus Dendrit in Kooperation mit Prof. Dipl.-Ing. Bernd Rickmann von der FH-Münster eine neuartige Berechnungssoftware für den bestimmungsgemäßen Betrieb im TWK erstellt.

 

Die Software ist in der Lage komplexe Großobjekte mit Ringleitungssystemen, die in zwangsdurchströmten Nasszellenbereichen integriert sind, zu berechnen, zu simulieren und die erforderlichen Spülmengen und -zeiten zu ermitteln.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorteile auf einen Blick

 

  • Ringleitungsberechnung im Nasszellenbereich unter Verwendung der innovativen KEMPER KHS-Venturi-Strömungsteiler
  • Zwangsdurchströmung und kontinuierlicher Wasseraustausch in ansonsten nicht durchflossenen Leitungen durch zielgerichteten und innovativen Aufbau des Rohrnetzes mit intelligenter Leitungsführung
  • kontrollierte Entnahme von Trinkwasser zur Herstellung des
    bestimmungsgemäßen Betriebes
  • Simulation des Wasseraustausches des TWK-Systems durch intelligente Spülventiltechnik
  • Dokumentation der stagnationsverhindernden Maßnahmen mittels automatisch erstelltem Entnahmeprotokoll ('Spülprotokoll')

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im dargestellten Fall werden durch Simulation der zwangsdurchströmten Nasszellen-bereiche und Steigstränge die auszuspülenden Volumenströme an den KEMPER Spüleinheiten ausgegeben.

 

In Kombination mit den KHS-Strömungsteilern in den Nasszellen vollzieht sich die Zwangsdurchströmung der Nasszellen. Die Simulation unterscheidet zwischen Teil- und Vollspülungen. Teilspülungen beinhalten die partielle Durchströmung von Teilabschnitten des TW-Systems (z.B. Bereich Nasszelle oder Steigstrang mit angeschlossenen dazugehörigen Nasszellen). Die Spülung setzt in den letzten hinteren Steigsträngen in den oben liegenden Nasszellen ein und setzt sich in Richtung des Trinkwasserhausanschlusses fort. Bei Vollspülung wird der gesamte Wasserkörper vom Hausanschluss bis hin zur weit entferntesten Nasszelle ausgetauscht. Farblich wird die Teilspülung und der Fortschritt der Vollspülung anhand von Balkendiagrammen dargestellt.

 

Die Balken stellen das Trinkwasservolumen des Ringsystems der Nasszelle dar. Das stagnierende Wasser ist zunächst mit einem roten Balken (belastet) gekennzeichnet. Wird der Spülprozess vollzogen, wechseln die Farben bei zunehmendem Spülfortschritt von rot auf grün (Teilspülung erfolgt, geringe Belastung) und schließlich auf blau, was bedeutet, dass jetzt frisches Trinkwasser in den Nasszellen ansteht.

 

Bei erfolgter kompletter Vollspülung des Trinkwassersystems erscheinen alle Balken blau. Die Simulationsergebnisse werden als Spülwassermengen mit Spülzeiten ausgegeben. Der Planer und der Betreiber des Hotels kann jetzt genau sagen, wieviel Spülmenge in Summe zustande kommt und kann die Spülungen in der Parametriersoftware des KEMPER Hygienesystems vorgeben.

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