Bis zu 75 % Reduzierung der Kosten zur Temperaturhaltung

Trinkwasserhygiene ist Betreiberpflicht

Bei Stagnation, also in Zeiten der Nichtnutzung einzelner Installationsbereiche, nimmt das Trinkwasser Inhaltsstoffe der Installationsmaterialien sowie Temperatur aus der Umgebung auf. Beides kann zu einer gesundheitsgefährdenden Veränderung der Trinkwasserqualität führen. Besonders ein Temperaturanstieg auf über 25 °C ist bedenklich, da sich Mikroorganismen wie z. B. Legionellen in lauwarmen Temperaturbereichen explosionsartig vermehren. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) nimmt daher besonders Betreiber öffentlicher Gebäude in die Pflicht, jederzeit hygienisch einwandfreies Trinkwasser in der gesamten Installation zu gewährleisten.

Leigonellenwachstum im Trinkwasser

Zu hohe Kaltwassertemperaturen - ein häufig unterschätzter Faktor

Allein zur Vermeidung von Stagnation ist der gesamte Wasserinhalt der Installation innerhalb von 72 Stunden auszutauschen. Ist dies durch normale Nutzung nicht gewährleistet, sind volumengesteuerte Stagnationsspülungen durchzuführen. Hierbei werden planerisch ermittelte Wasservolumina aus dem System ausgespült. Diese Maßnahmen reichen jedoch nicht aus, wenn durch die Wärmelasten im Gebäude ein Temperaturanstieg des Kaltwassers auf über 25 °C stattfindet. In diesem Fall werden zusätzliche temperaturgesteuerte Maßnahmen notwendig.

Hindernis innere Wärmelasten
Hindernis äußere Wärmelasten

Erhöhte Spülmengen

Um temperaturgesteuert spülen zu können, wird das Kaltwassersystem durch Sensorik überwacht. Überschreitet die Temperatur die 25 °C-Grenze, wird eine Spülung eingeleitet, bis wieder kaltes Wasser an der Messstelle anliegt. Reine temperaturgesteuerte Spülungen sind jedoch nur dann wirtschaftlich vertretbar, wenn es gelingt, Kaltwasserleitungen im gesamten Gebäude thermisch getrennt zu verlegen. Das bedeutet, dass alle Kaltwasserleitungen in separaten Installationsbereichen (eigene Schächte) ohne wärmeführende Rohrleitungen, Beleuchtung oder andere Wärmequellen verlegt werden müssen. Ist dies bauseits nicht konsequent umsetzbar, führt die Wärmeenergie dieser Quellen binnen kürzester Zeit erneut zur Erwärmung des frischen Wassers auf ein hygienisch bedenkliches Niveau. Dadurch verkürzen sich die Spülintervalle - die Spülmengen zur Einhaltung der normativen Vorgaben werden teilweise drastisch erhöht.

Erhebliche Reduzierung der Spülmengen durch aktives Kühlen des Trinkwassers

Aus wirtschaftlicher und hygienischer Sicht bietet die Nutzung einer Kaltwasserzirkulation mit Kühlung unter diesen Bedingungen signifikante Vorteile. Mit einer dauerhaften Temperaturhaltung von sogar unter 20 °C bis zu jeder Entnahmestelle erfüllt die aktive Trinkwasserkühlung mit KEMPER KHS CoolFlow höchste Anforderungen an die Trinkwasserhygiene. Und das bei überzeugend niedrigen Betriebskosten - gegenüber einer reinen temperaturgesteuerten Spülstrategie sind mit KHS CoolFlow Kostenreduzierungen um bis zu 75 % möglich. Hieraus ergeben sich ROIs von meist weniger als 2 Jahren - höchste Sicherheit für den Erhalt der Trinkwasserhygiene inklusive.

Kaltwasser-Zirkulation mit KHS CoolFlow

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