Kompetenzbroschüren Trinkwasserhygiene

1. Bemessung von Trinkwasser-Installationen nach DIN 1988-300

Bemessung von Trinkwasserinstallationen nach DIN 1988-300

Der Bemessungs-Leitfaden hat zum Ziel, das differenzierte Berechnungsverfahren zur Dimensionierung von Trinkwasser-Installationen in Gebäuden zu erläutern. Der Leitfaden soll dabei die DIN 1988-300 und den dazugehörigen Kommentar nicht ersetzen, sondern ist als ergänzendes Nachschlagewerk bei Fragen in der täglichen Praxis gedacht.

2. Legionella, Pseudomonas und Co.

Legionella, Pseudomona und Co

Trinkwasser wird in der gesamten Versorgungskette systematisch und intensiv kontrolliert und liegt in seiner Qualität europaweit in der Regel innerhalb der gesetzlichen Anforderungen – allerdings nur bis zur Übergabestelle innerhalb von Gebäuden. Dahinter beginnt eine undurchsichtige Grauzone, gestaltet durch eine Vielzahl Bakterien-Wachstum begünstigender Faktoren. Die Trinkwasser-Installation kann betrachtet werden als ein Bioreaktor, ein Fünfsternehotel für Bakterien, der durch eine Vielzahl von Fehlern im System angeheizt wird.

3. Trinkwasserverteilungssysteme auf dem Prüfstand

Trinkwasserverteilungssysteme auf dem Prüfstand

Legionellen-Kontaminationen treten vermehrt auch in Kaltwasser-Installationen auf. Hauptursache dieser zunehmenden Entwicklung ist eine ungewollte Erwärmung des Kaltwassers durch die Umgebungstemperaturen in Gebäuden. Dabei beeinflussen Planung und Ausführung der Trinkwasserverteilungssysteme maßgeblich das Kontaminationspotenzial eines Gebäudes. In einem mehrjährigen Forschungsvorhaben haben dazu die FH Münster und der Trinkwasserhygiene-Spezialist Kemper konventionelle Verteilungssysteme untersucht, Schwachstellen identifiziert und Lösungskonzepte entwickelt. Die Kompetenzbroschüre „Trinkwasserverteilungssysteme auf dem Prüfstand“ dokumentiert jetzt die gewonnenen Erkenntnisse und erläutert neue Installationsregeln, die inzwischen zum Stand der Technik geworden sind.