Erfahrungsbericht Oktober 2017

Von:

Jonas Brinkmann (Ausbildung zum Industriemechaniker, 3. Ausbildungsjahr)
Dominik Hecken (Ausbildung zum Industriekaufmann, 3. Ausbildungsjahr)

Als KEMPER Anfang des Jahres auf uns zu kam und fragte, ob wir uns ein vierwöchiges Auslandspraktikum vorstellen können, überlegten wir nicht lange und meldeten uns freiwillig hierfür an. Auch dieses Praktikum lief erneut in Zusammenarbeit mit der IHK Siegen ab. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei all denen bedanken, die uns dieses Auslandspraktikum ermöglicht haben.

Nach der Anmeldung und dem Vorbereitungstreffen bei der IHK in Siegen, ging es am 08.10.2017 voller Vorfreude endlich los.

Wir trafen uns mit den anderen Teilnehmern am Flughafen in Frankfurt um gemeinsam das Auslandspraktikum anzutreten. Nach eineinhalb Stunden Flugzeit ging es mit dem Taxi weiter nach Portsmouth, wo wir herzlich von der IBD empfangen worden sind. Hier bekamen wir erste Unterlagen, damit wir uns in den ersten Tagen zurechtfinden. Im Anschluss daran wurden wir auf die Familien aufgeteilt.

Dort wurden wir ebenfalls herzlich aufgenommen. Es wurde uns unser Zuhause für die nächsten vier Wochen gezeigt und uns der englische Alltag näher gebracht, wie z.B. das traditionelle „english breakfast“ oder Fish and Chips. Außerdem haben sie uns viele Sehenswürdigkeiten genannt, die wir als Ausflugsmöglichkeit nutzen können.

Tower, HMS Victory und das Mary Rose Museum aber auch das Shopping Center „Gunwharf Quays“ standen hier auf dem Programm.

An unserem ersten Arbeitstag wurden wir von einer Mitarbeiterin der IBD abgeholt und zu unseren jeweiligen Praktikumsbetrieben gefahren. Dort wurden wir zunächst in den Unternehmen herumgeführt und den Mitarbeitern vorgestellt.

Jonas wurde bei dem Unternehmen „In2 Solid Surfaces Ltd“ im Betrieb eingesetzt. Hier wurden Arbeitsflächen von Küchen, Schränke und Regale gefertigt. Hauptsächlich hat Jonas an der CNC-Maschine gearbeitet, an der die Arbeitsflächen bearbeitet wurden, damit sie im nächsten Schritt verklebt und poliert werden konnten. Eine weitere Aufgabe war, die Schränke für die jeweiligen Küchen zusammenzubauen

Dominik hingegen wurde während des Auslandspraktikums bei der gemeinnützigen Organisation „Beneficial Foundation“, die mit lernbehinderten Erwachsenen arbeitet, eingesetzt. Da die „Beneficial Foundation“ erst vor ein paar Monaten den Standort gewechselt hat, lagen seine Aufgaben im IT Bereich. Diese waren z.B. ein Smartboard anzuschließen, iPads für die „Students“  zu konfigurieren, damit diese zum Lernen genutzt werden können sowie die Homepage neu zu gestalten. Das war zugleich die Primäraufgabe des Praktikums, die ihn über die gesamten vier Wochen begleitet hat. Das Softwareunternehmen „Webree“ hat uns hierbei unterstützt und uns ihr Programm zur Erstellung einer Homepage zur Verfügung gestellt.

 

In unserer Freizeit haben wir viel gemeinsam unternommen. Unter der Woche haben wir uns fast immer in Portsmouth getroffen und gemeinsam etwas mit der gesamten Gruppe unternommen, wie z.B. im Pub Fußball geschaut.

An den Wochenenden blieb uns jedoch mehr Zeit um etwas von Portsmouth zu sehen. So haben wir uns das Ligaspiel Portsmouth FC gegen Milton Keynes Dons (2:0) sowie das Premier League Spiel Southampton FC gegen Newcastle United (2:2) angesehen.

Außerdem waren wir ein komplettes Wochenende in London und haben viel Zeit damit verbracht, die Stadt zu erkunden. Hier haben wir den Buckingham Palace, den Big Ben, das London Eye, das Wembley Stadion sowie die Tower Bridge besichtigt, um nur ein paar Sehenswürdigkeiten zu nennen. 

An unserem letzten Wochenende waren wir noch einmal für einen Tag in London sowie in Stonehenge, was uns wirklich sehr gut gefallen hat und sehr interessant war. Im Anschluss an Stonehenge haben wir noch das Dorf „Old Sarum“ besichtigt, das dank seiner knapp 5000 Jahre alten Geschichte fast nur aus Ruinen bestand. 

Zusammenfassend können wir sagen, dass es eine tolle Zeit und Erfahrung war. Wir können es wirklich jedem empfehlen, sich für das Auslandspraktikum zu bewerben.

Neben der Erfahrung auf sich alleine gestellt zu sein, konnten wir einen Einblick in ein ganz anderes Berufsleben und Umfeld bekommen, wofür wir sehr dankbar sind.