ERFAHRUNGSBERICHT OKTOBER / NOVEMBER 2019

Von:

Valentina Muja (Ausbildung zur Industriekauffrau, 2. Ausbildungsjahr)
Leonard Kemper (Ausbildung zum Industriemechaniker, 3. Ausbildungsjahr)

Wie in den letzten Jahren, ermöglichte KEMPER auch uns dieses Jahr an einem vierwöchigen Auslandspraktikum in England teilzunehmen.
Vier Auszubildende bekamen diese Chance. Dies wurde in Kooperation mit der IHK Siegen und der Partnerorganisation IBD durchgeführt.
Schon einige Monate bevor die Reise begann, hatten wir ein Sensibilisierungsgespräch und ein Vorbereitungsseminar, bei welchem wir Informationen und Tipps bezüglich des Praktikums bekamen.

Und so ging es am 13.10.2019 mit sieben weiteren Auszubildenden nach Portsmouth (England). Schon in Deutschland organisierten wir die Reise nach England sowie die Weiterreise vom Flughafen (Heathrow) nach Portsmouth.
In Portsmouth angekommen, wurden wir von einem IBD-Mitarbeiter empfangen. Wir bekamen einige Unterlagen, wie z.B. Adresse der Gastfamilie, Bustickets, etc., damit wir uns in den nächsten Tagen zurechtfinden konnten.
Nachdem auch dies erledigt war, wurden wir von einem Taxi, welches der IBD-Mitarbeiter für uns bestellte, zur Gastfamilie gebracht. Die Gastfamilien sowie die Gastbetriebe wurden von der Partnerorganisation IBD ausgewählt.
Wir wurden von den Gastfamilien herzlich mit einem typisch britischen Essen empfangen.

Am nächsten Morgen fand ein Treffen bei der IBD statt, wo uns alle wichtigen Informationen, unter anderem über die Kultur, das Arbeitsleben und über einen typischen Alltag mitgeteilt wurden. Anschließend machten wir eine Stadtführung durch Portsmouth.
Dienstag war unser erster Arbeitstag, auch hier wurden wir erst von einem IBD-Mitarbeiter abgeholt und zum Gastbetrieb gebracht.

Leonard arbeitete bei DKW Engineering, ein produzierender Betrieb, welcher verschiedene Werkstoffe wie Aluminium, Stahl oder auch Kunststoff bearbeitet. Diese Werkstoffe wurden zu Prototypen, Klein- und Großserien verarbeitet. Von der Kühlerfigur eines Rolls Royce bis hin zu einer Bodenplatte eines Heizungskessels war dort alles dabei. Seine Aufgaben waren ziemlich unterschiedlich. Er durfte Baugruppen montieren, Teile einlegen, Werkstücke entgraten, Bearbeitungsvorrichtungen drehen, Qualitätskontrollen durchführen und vieles mehr. Als Industriemechaniker hat er es sich natürlich nicht nehmen lassen verschiedene Maschinenelemente zu warten oder zu reparieren. Wer hier aufmerksam durch den Betrieb geht und seine Arbeit stets gut absolviert, hat auch gute Chancen spannendere Aufgaben zu kriegen. Die Arbeitskollegen waren alle sehr hilfsbereit und freundlich, weswegen er manche von ihnen auch in seiner Freizeit wieder getroffen hat.

Valentina hingegen arbeitete in der Verwaltung eines Kindergartens, wo sie Bürotätigkeiten ausführte. Ihre Aufgaben bestanden darin, die Entwicklung der Kinder im System eintragen, fehlende Daten der Mitarbeiter ins System einbringen, Unfallberichte ausfüllen und anschließend im System pflegen, Ablage sortieren und abheften und manchmal auch mit den Kindern spielen, wenn alle Aufgaben erledigt waren.

Nachdem Feierabend und am Wochenende war noch genügend Freizeit, sodass wir jeden Abend und jedes Wochenende etwas zusammen unternommen haben. An den Wochenenden besuchten wir andere Städte, wie zum Beispiel Brighton, die Isle of Wight oder verbrachten das ganze Wochenende in London, wo wir an einer Sightseeingtour teilnahmen und die Sehenswürdigkeiten sowie das Nachtleben dort erkundeten. Wenn man jedoch nicht für Städtetouren offen ist, hat man trotzdem genug Möglichkeiten seine Zeit in Portsmouth zu verbringen, da es sehr viele attraktive Freizeitangebote gibt.

Zusammenfassend können wir sagen, dass wir eine sehr schöne Zeit hatten und vieles mitgenommen haben. Wir haben viele Erfahrungen gesammelt, sind selbstständiger geworden, haben viele nette Leute kennengelernt, mit denen wir immer noch in Kontakt stehen und konnten unser Englisch in allen Bereichen verbessern. Durch diese positiven Erfahrungen steigt unter anderem unser Interesse weitere Länder und Kulturen kennenzulernen!

Wir sind sehr dankbar, dass KEMPER uns diesen Aufenthalt ermöglicht hat und können nun stolz behaupten erfolgreich an diesem Projekt teilgenommen zu haben.

Valentina & Leonard

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